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Vertriebstipp 28: Risiken beim Abwerben von Verkäufern vom Wettbewerb

Wenn Sie einen neuen Verkäufer einstellen wollen, denken Sie dann auch zuerst an Mitarbeiter vom direkten Wettbewerb? Weil diese einerseits fachlich ganz weit vorn sind, andererseits auch wertvolle Kundenkontakte mitbringen? Und weil Ihnen möglicherweise auch schon belastbare Informationen über dessen Verkaufserfolge vorliegen?

Bedenken Sie aber durchaus auch diese drei kritischen Faktoren:

  • Passt der Kandidat in Ihr Gehaltsgefüge? Tendenziell sind direkt abgeworbene Mitarbeiter eher teuer.
  • Können Sie sicher sein, dass der beim Wettbewerb (angeblich) so erfolgreiche Mitarbeiter das auch in Ihrem Haus erreicht? Hier spielt dann bspw. die Frage hinein, ob Sie ihm eine vergleichbare Verkaufsunterstützung bieten können.

Da Verkaufserfolg auch ganz entscheidend von der persönlichen Zufriedenheit des Mitarbeiters abhängt, sollten Sie sich auch fragen, ob Ihre Unternehmens- bzw. Führungskultur zu seinen Erwartungen passt!

  • Die direkte Abwerbung kann rechtlich abgemahnt werden, wenn Sie in der persönliche Ansprache herabsetzende Äußerungen über den bisherigen Arbeitgeber verwenden. Beachten Sie das auch für die mittlerweile gern genutzte Direktansprache über XING. Sie treten dort in einem solchen Fall nicht als Privatperson auf, sondern im Namen Ihres Unternehmens!

Übrigens scheuen immer wieder Unternehmen die Einstellung branchenfremder Verkäufer, weil es angeblich zu lange dauere, den Mitarbeiter fachlich auf das erforderliche Niveau zu bringen. Aber kann nicht auch reizvoll sein, sich für einen Kandidaten mit einem tollen verkäuferischen Potenzial zu entscheiden, der als Quereinsteiger auch viele neue Impulse einbringt?

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