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Eine Postkarte als Verblüffungselement

Das Spannende an meiner Profession als Unternehmensberater ist ja u.a., dass ich aus den vielen Gesprächen mit Kunden und anderen Geschäftspartnern immer wieder dazu lernen darf.

Kürzlich erzählte mir ein Vertriebsleiter, seine Außendienstmitarbeiter würden nach dem Kundentermin im Auto ihr Smartphone zücken. Dank Vernetzung mit der CRM-Datenbank rufen sie den betreffenden Ansprechpartner auf und laden seine Daten in eine „Postkarten-App“. Sie schreiben ein oder zwei kurze Sätze und klicken auf „Senden“.

Ein, zwei Tage später erhält der Kunde eine Postkarte versehen mit der persönlichen Bemerkung, dass man sich für das konstruktive Gespräch bedanke und dass der vereinbarte nächste Schritt ja „XXX“ sei.

Überlegen Sie jetzt mal, wie der Effekt ist?

Wann erhält man im geschäftlichen Leben mal eine Postkarte? Höchst selten, sie fällt also auf! Und vermittelt gleich, dass sich hier der Außendienstmitarbeiter sehr persönlich mit einem befasst hat. Es strahlt Sympathie aus. Und überhaupt zeigt die Karte, dass dieses Unternehmen ja doch etwas „anders tickt“ als gewohnt! Und wer will nicht gern mit einem Anbieter zusammenarbeiten, der immer wieder mit neuen kreativen Denkanstößen kommt.

Mein Geschäftsfreund bestätigte mir eine überaus positive Resonanz seiner Kunden.

Und ich freue mich, das als kleine Anregung zur systematischen Kundenverblüffung hier weitergeben zu können.

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