Postkarte als Verblüffungselement / Teil 2

Es macht mir ja immer wieder Spaß, neue Verblüffungseffekte für meine Kunden zu entwickeln.

Die neueste Anforderung war: den Kunden von der Urlaubsabwesenheit zu informieren, gleichzeitig aber (wieder) einen sehr persönlichen Impuls zu setzen. Wir hatten uns immerhin drei Wochen Auszeit für eine Rundreise durch den „Indian Summer“ im Nordosten der USA und Kanadas gegönnt.

Die Lösung: Jeder Kunde (immerhin 380) bekam Anfang Oktober diese Postkarte ins Haus.

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Die Reaktion meiner Kunden war außerordentlich positiv. Einige schrieben mir Mails sofort nach Erhalt der Karte, andere nach meiner Rückkehr. Jeder Kunde, den ich seitdem angerufen habe, ist automatisch auf die Karte zu sprechen gekommen, ohne dass ich sie ansprechen musste. Alle fanden die Idee toll. Was will man mehr?

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Interessiert Sie das „Making of …“?

Der Postkartentext ist handgeschrieben, dann aber mit dem hochlaufenden Text und dem Airmail-Vermerk eingescannt. Die Postkarte habe ich dann mit dem vorher gekauften Motiv   ( … in Wirklichkeit sieht das aber tatsächlich so aus …) beidseitig drucken lassen.

Briefmarken haben ich vorher über den Ebay-Shop der US-Post gekauft und nach Deutschland senden lassen. Musste sie allerdings im Zoll auslösen. Also zuhause schon frankiert und mit Adressetiketten beklebt. Und abschließend noch, dann wirklich per Hand, die Anrede „Sehr geehrter Herr XXX“ eingefügt. Hier war dann auch mal ein legeres „Hallo Frank!“ möglich.

380 fertige Postkarten im Koffer mit nach Boston genommen und nach 2-3 Tagen in den Briefkasten geworfen. Und schon wenige Tage später kamen sie in Deutschland an.

Hört sich kompliziert an. Hat mir aber auch Spaß gemacht!

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