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Von Strandverkäufern lernen

Bin gerade von 2 Wochen Bali zurück.

Irgendwie ist man ja als Vertriebsberater immer im Dienst …

Und achtet auf die Qualität von Verkäufern.

Zum Beispiel am Strand, da gibt’s viel zu kaufen.

Ich habe wieder einmal Vertreter schöner Verkäufertypologien kennengelernt. Und habe dabei festgestellt, dass diese denen im deutschen Verkaufsalltag sehr gleichen.

a) Der Uninspirierte:

Kommt und fragt lustlos, ob man eine Uhr kaufen will und geht bei der ersten erkennbaren Form der Ablehnung weiter.

Im B2B-Tagesgeschäft sind das Außendienstmitarbeiter, die zum Kunden kommen und nach etwas Smalltalk fragen: „Gibt’s was Neues? Nein? Na dann noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal!“. Die kosten Zeit und Geld! Und Nerven!

b) Der (zu) Hartnäckige:

Schon 3x hast Du gesagt, dass Du kein Interesse hast, aber der Verkäufer geht einfach nicht. Ihm fällt allerdings auch kein neues Argument oder eine neue Frage ein.

Auch diese Verkäufer nerven, wenn sie nicht merken, wo beim Kunden die aktuellen Bedürfnisse liegen!

c) Die „Marke“:

Am Strand war das der Eisverkäufer, der mit einem netten unaufdringlichen Smalltalk begann. Als er dann merkte, dass momentan kein Bedürfnis vorhanden war, grenzte er sich geschickt von den anderen ab, indem er darauf hinwies, dass er „HARRY“ sein, was auch auf seinem Hut in großen Buchstaben stand und er auch an der gelben Sonnenbrille wiederzuerkennen sei. Wenn wir also Lust auf Eis bekämen, dann sollten wir uns doch bitte an „HARRY“ erinnern! Das fand ich sympathisch! Und er hat sich damit als „Marke“ sogar mit einem gewissen Alleinstellungsmerkmal positioniert.

Schaffen es Ihre Verkäufer im Tagesgeschäft, sich professionell und sympathisch von Wettbewerbskollegen abzuheben?

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