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Welche Wirkung haben unpersönliche Weihnachtskarten?

Weihnachten ist vorbei. Zeit für eine kleine Bilanz. Wieder sind eine ganze Menge Grußkarten gekommen. Ich war doch richtig begeistert, dass immerhin 45% dieser Karten dahingehend personalisiert waren, dass der Unterzeichner mindestens eine Grußformel wie „Sehr geehrter Herr Sturhan“ handschriftlich eingebracht hat. Oft waren dann noch ein oder mehrere persönliche Zeilen beigefügt. Das freut einen sehr, denn es ist ein Zeichen für persönliche Wertschätzung!

Kommen wir aber auch einmal zu den anderen 55% der versendeten Karten. Die Hälfte davon waren komplett vorgedruckt, die andere Hälfte zwar unterschrieben, aber ohne Anrede, also offensichtlich per „Massen-Unterschriftsverfahren“. Zwei Sendungen waren lieblos billige Jahreskalender beigefügt.

Wie empfinden Sie die Wirkung solcher Weihnachtskarten? Kommt da überhaupt etwas Positives herüber? Oder hätte der Absender sich den Aufwand auch schenken können? Ich denke Letzteres, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auf Weihnachtsgrüße per Massen-Mail oder als XING- oder Facebook-Statusmeldung möchte ich hier gar nicht eingehen.

Auf meine eigenen komplett handgeschriebenen Grußkarten habe ich doch etliche positive Rückmeldungen bekommen. „Das sei in dieser Form selten!“ hörte ich. Warum also lassen viele solche Chancen Pluspunkte zu sammeln ungenutzt? Weil Weihnachten immer so plötzlich kommt … 😉 …?

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