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Wie passen eigentlich Facebook und B2B-Vertrieb zusammen?

Gestern Abend formulierte ein Geschäftsfreund die sehr persönliche These, Social Media Marketing sei für ihn gleich CRM (Customer Relationship Management). Weil man mit einer intensiven Kommunikation über Facebook und/oder XING Kundenbeziehungen pflegen könne.

Wir hatten eine interessante Diskussion. Denn natürlich bieten Social Media auch im B2B interessante Chancen der Kommunikation! So können Unternehmen einfach Neuigkeiten loswerden und erhalten schnell auch Reaktionen darauf.

Kundenbeziehungsmanagement heisst allerdings mehr, nämlich auch immer, den EINZELNEN Kunden als Individuum wahrzunehmen und differenziert zu betreuen. Für A-Kunden sollten mehr Ressourcen aufgewendet werden als für C- oder D-Kunden. Hier kann der Vertrieb dann Facebook oder XING aktiv nutzen, indem als erstes die dort verknüpften Kontakte („Freunde“, „Likes“, „Follower“) identifiziert werden.

Ist der Name richtig? Für welches Unternehmen ist derjenige tätig? Ist das Unternehmen und damit die Person potenziell für mich interessant?

Prüfen Sie doch mal, ob Ihr CRM-System eine automatische Kontaktaktualisierung mit XING (oder Facebook) zulässt!

Und noch eine Erfahrung habe ich gemacht: So schön bequem es auch ist, direkt aus XING oder Facebook dem betreffenden Kontakt eine Geburtstagsnachricht zu schicken — bitte geben Sie sich, vor allem bei interessanten Kontakten, mehr Mühe! Schreiben Sie eine persönlich ausformulierte E-Mail, eine längere SMS oder, so richtig analog, rufen Sie an! Das hebt sich wohltuend aus der Masse der Standardgrüsse ab, die letztlich der Empfänger (wie eine Standardweihnachtskarte) kaum noch zur Kenntnis nimmt!

Weihnachten kommt übrigens bald, mehr dazu auf https://www.primesales.de/vertriebstipps/vertriebstipp-14-Weihnachtsgruesse

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